Die Geschichte der Mariengemeinde Budberg von 1947 bis heute…

Mai 2007

Durch die Fusion der Rheinberger Pfarreien St. Peter, St. Nikolaus und St. Anna endet für St. Marien der Status als Filialgemeinde.
Mit den anderen zusammen bildet die Mariengemeinde seit dem Fusionsgottesdienst zu Pfingsten die große, neue St. Peter-Gemeinde.
1991
Das Lambertusheim wird mit der Zeit zu klein. Der Plan für ein eigenes Pfarrheim entsteht.
Nach dem Spatenstich im Juni 1991 wird das Haus der Gemeinde bereits am 8. Dezember feierlich übergeben.
Seitdem spielt sich das Pfarrleben in diesen neuen Räumen ab - das Haus bietet neben dem Proberaum für den Kirchenchor auch die Räumlichkeiten für die Jugendarbeit, für den Seniorennachmittag und für die verschiedenen Veranstaltungen der Budberger kfd.
Überall bekannt sind mittlerweile die Büttensitzungen der „Mühlenspatzen“.
3. Juni 1990
Georg Michael Ehlert, Sohn der Eheleute Hajo und Margarethe Ehlert, wird im Hohen Dom zu Münster zum Priester geweiht.
Einen Tag später feiert er in seiner Heimatgemeinde St.Marien in einem Festzelt auf dem Marienplatz seine erste hl. Messe.
1985
Das Bistum Münster ist seit 1982 mit den Norddiözesen in Ghana partnerschaftlich verbunden; die Mariengemeinde – speziell Margarethe Ehlert – knüpft erste Verbindungen nach Afrika; es entsteht eine Partnerschaft mit der St.Peter Gemeinde in Lawra; Besuche von und nach Ghana stärken und erhalten seitdem die Verbindung mit den afrikanischen Freunden; bis 1997 hilft die Mariengemeinde bei dem Bau eines Kindergartens und einer Grundschule; später finanziert sie noch den Bau einer Hauptschule; zur Zeit wird das Gotteshaus in Lawra erweitert; außerdem finanzieren die Budberger die tägliche Schulspeisung in der Grundschule.
Dezember 1977
Nach ca. 500 Jahren wird wieder ein Kind in einer Budberger Kirche katholisch getauft, seitdem sind Taufen in St. Marien meistens während des Sonntagsgottesdienstes.
Dezember 1974
Die ehemalige Lehrerwohnung der Budberger Grundschule wird umfunktioniert als Jugendheim und Begegnungsstätte der Mariengemeinde.
Das Haus erhält die Bezeichnung „Lambertusheim“ (nach dem Patron der alten Budberger Kirche).
1973/ 74
Der Bau eines Kindergartens wird in Planung und Auftrag gegeben; das neue Haus für die Jüngsten der Gemeinde wird am 2. September 1974 eingeweiht.
1970
Der Kapellenrat wird aufgelöst - unter Mithilfe von Kaplan Vogelpohl wird ein Gemeindeausschuss (später: Pfarrgemeinderat) gebildet, der für die Belange von St. Marien zuständig ist; darin werden verschiedene Ausschüsse gebildet; außerdem werden die Grenzen zwischen St.Peter und St.Nikolaus neu festgelegt; Budberg gehört demnach komplett zu St. Peter bzw. St. Marien.
Die Mariengemeinde erhält mit diesem Schritt eine gewisse Selbständigkeit, bleibt aber Filialgemeinde von St. Peter; neue Gottesdienste für Budberg kommen hinzu: Gründonnerstag, Osternacht, Erntedankfest auf dem Bauernhof, Frühschichten in der Advents- und Fastenzeit, Familiengottesdienste u.a.
bis 1979
Die Kapellengemeinde Budberg wird durch die Rheinberger Kapläne betreut. regelmäßig werden die Sonntagsmessen gefeiert. Auch die jährliche Erstkommunion findet hier statt, ebenso Hochzeiten und Beerdigungen.
Der südliche Teil Budbergs und Teile von Vierbaum gehören noch zur Pfarrgemeinde St. Nikolaus Orsoy.
29. Juni 1965
Theo Boymann, Sohn der Eheleute Johannes und Maria Boymann, wird im Dom zu Münster zum Priester geweiht, am Tag danach feiert der Jungpriester unter der Beteiligung der gesamten Budberger Bevölkerung seine Primiz in der Heimatgemeinde in St. Marien.
2. März 1952
Heinrich Baaken, Sohn der Eheleute Wilhelm und Elisabeth Baaken vom Hecklerweg, wird in Münster zum Weihbischof geweiht.
8. Mai 1949
Weihbischof Gleumes weiht die neue Kirche auf den Namen „Maria Rosenkranz“, später wird „die Kapelle“ nur kurz Marienkirche genannt.
1948/ 49
Der Mühlenturm wird erworben und mit dem Bau der Kirche begonnen, zum größten Teil wird sie in Eigenleistung erstellt.
April 1947
Der Kapellenbauvereins Budberg-Vierbaum wird ins Leben gerufen mit dem Auftrag zum Bau einer Kirche.
Vor 1947
Die Katholiken aus Budberg besuchen die Gottesdienste in St. Peter in Rheinberg oder in St. Nikolaus in Orsoy.
Während des 2. Weltkrieges feiert man die Sonntagsmessen in der Schlosskapelle von Haus Wolfskuhlen.

 

 

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