Geschichte des Kirchenchores Cäcilia, St. Marien Budberg im Telegramm stil:

ab 1942
Während des Krieges treffen sich Schulkinder und Erwachsene in der Kapelle des Hauses Wolfskuhlen, um Kirchenlieder einzuüben. Frau Baronin von Loe begleitet die Übungen am Harmoneum.
1947
Mit Baubeginn der St. Marienkirche aus der alten Mühle wird der Wunsch der damaligen führenden Generation offenbar, dass man auch einen Kirchenchor haben möchte.
1949
Am 8. Mai Einweihung der Kirche durch Weihbischof Gleumes unter Mitwirkung des Chores der Mutterpfarre St. Peter, Rheinberg. Am 4. Juli treffen sich auf Initiative von Johann Adrian 23 Sängerinnen und Sänger zu einer ersten Probe in der Kirche. Am Fest der Patronin der Kirchenchöre, der heiligen Cäcilia (22. Nov.), erste Aufführung einer 2-stimmigen lateinischen Messe.
1950
10. Januar formelle Gründung des Chores mit Kaplan Peter Lingnau, der von der Mutterpfare St. Peter für St. Marien zuständig ist. Erster Vorsitzender: Wilhelm Schmitz, (1979)
1955
10. Oktober: Erste Teilnahme an einem "Dekanatsfest" der Kirchenchöre des Dekanats Rheinberg.
1956-1957
Unter Chorleiter Horst Zeus wird eine lateinische Messe von Palestrina einstudiert.
1951-1962
Für den altersbedingt öfter erkrankten Dirigenten Hugo Fieweger ( 1961)springt immer wieder -gerade 20 Jahre alt- Willi Leßmann ein. Dank seines unermüdlichen Einsatzes überlebt der Chor.
1962-1964
Unter dem neuen Dirigenten Erich Hammes, (als Volksschullehrer Nachfolger von Hans Näckel*) tritt die im II. Vaticanischen Konzil beschlossene Liturgiereform in Kraft. Anstelle der lateinischen Proprien (Zwischengesänge) werden neue Kompositionen in deutscher Sprache einstudiert.
*) Hans Näckel war als erster Chorleiter vorgesehen, doch er wurde an eine andere Schule versetzt.
1964-1974
Nach der Versetzung von Erich Hammes an eine andere Schule übernahm der pensionierte Berufsschuldirektor Hermann Weber aus Rheinberg den Chor. Weber hat bei der Einweihung der St. Marien-Kirche als Leiter des Chores von St. Peter die Feier mit gestaltet. In seiner Amtszeit als Chorleiter wurden große Werke klassischer Meister einstudiert und aufgeführt. Herausragend: Auftritt im Dom Xanten am 24.Sept. 1967, Kirchenkonzert aus Anlaß des 20jährigen Bestehen des Chores am 23.11.1969 in St. Peter. 25. April 1971 im Rahmen der Veranstaltungen des kath. Volksbildungswerkes eine "geistliche Abendmusik" in St. Peter.
Schallplattenaufnahme im Tonstudio Hubert Schmitz, Alpen.
1975
Am 12. Januar Festhochamt zum 25jährigen Bestehen des Chores.
1989/90
Der Chor besteht 40 Jahre. Aus diesem Anlaß wird eine Pilgerreise nach Rom unternommen. Die Idee der Chorreisen stammt von Theo Tomberg, sein Bruder Fritz ( 2009) machte den Vorschlag, die Reise anzusparen.In knapp drei Jahren war der Reisepreis fast zuammen gespart. Das ist jetzt bewährte Praxis. Alle drei Jahre unternimmt der Chor seither eine große Chorfahrt in verschiedene Orte: Wir waren in: Wien und Budapest - Freiburg - Dresden - München - Polen - Erl in Tirol -
2011
geplant: Bamberg in der Oberpfalz.
Schon von Beginn an sind dem Chor fördernde Mitglieder beigetreten. Mit dem Jahresbeitrag von urspünglich 6 DM, jetzt 10 Euro unterstützen sie den Chor vor allem bei der Beschaffung von Noten für weltliche Chormusik, die nicht von der Kirche bezahlt wird. Nicht wenige begleiteten uns und ebenfalls nicht wenige wurden aktive Mitglieder.

Wie geht es weiter?
Das Durchschnittsalter der aktiven Chorsänger liegt inzwischen bei fast 70 Jahren, das jüngste Mitglied ist gute 50 Jahre. Wir brauchen jungen Nachwuchs, um fortbestehen zu können.
Proben sind jeden Donnerstag um 19:45 Uhr im Pfarrheim; zu besonderen Anlässen wird auch öfter geprobt. Schauen Sie doch einfach mal bei den Proben rein, bisweilen geht es auch lustig zu. Der Jahresbeitrag beträgt 10,- Euro.

 

 

 

 

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